Unter der Leitung von Friedl Suda, der nahezu
seine gesamte Freizeit der Aufbauarbeit einer neuen Mannschaft schenkte, formte sich eine Mannschaft, die bemerkenswerte Erfolge im In- und Ausland erreichte. Im Sog von Michael Nagele,
der im Jahre 1973 mit 14 Tiroler Meistertiteln seine wohl grössten Erfolge feierte, erreichten Michael Fellner, Walter Loidelsbacher (rechtes Bild), Klaus
Pölzl, Erich Hille und Friedl Suda auch Ehrenplätze bei den österr. Meisterschaften. |
Wie ein Stern ging dann Markus Haisjackl (linkes
Bild) als wohl grösstes Talent des Tiroler Schwimmsportes auf. Unzählige Tiroler Meistertitel gingen auf sein Konto. Nach seinem Sprung in die Nationalmannschaft zog er sich jedoch
zurück, da seiner Meinung nach der Trainingsaufwand in keinem Verhältnis zum Erfolg stand und dieser auch in keiner Weise honoriert wurde.
Diesem Weg mussten sich so hervorragende Schwimmer wie
Siegfried Bergant, Erich Entstrasser, die Gebrüder Fuchs, Gerhard Lener, Ludwig Prinz und viele andere, die
jahrelang den Tiroler Männerschwimmsport beherrschten und letztlich auch Michael Nagele anschliessen. |
Bernhard Waldhof (rechtes Bild), der 1975 zur
Spitze vorstiess, konnte neben der Schule und dem Bundesheer die Energie aufbringen, hart zu trainieren, viele Erfolge erzielen und seinen Platz in der National-mannschaft über viele Jahre
halten. Bei den Mädchen erreichten Barbara Haisjackl, Magda Menardi und Jutta Raspotnik Achtungserfolge. |
Die immer mehr in den Vordergrund tretenden Einzelleistungen führten nahezu
zum Erliegen der Mannschaftswettkämpfe und somit der Förderung des gefächerten Breitensportes. So konnten sich folgend unter dem Trainer Winfried Vescoli letztlich
nur mehr Gerhard Albertini, Norbert Entstrasser und Harald Bergmann an der Spitze halten. |
| Norbert und Erich Entstasser im rechten Bild.
Eine gute Entwicklung konnte wieder im Wasserball verzeichnet werden. Es hat sich hier besonders gezeigt, dass eine Mannschafts-sportart doch seinen besonderen Reiz hat. Nach Jahren der Aufbauarbeit
konnten erstmals 1973 Erfolge in der B-Liga verzeichnet werden.
Im Jahre 1977 wurde die TWV-Grundschule mit dem Ziel der Erlernung der Schwimmarten und der Verbesserung der motorischen Grundeigenschaften ins Leben gerufen. In den ersten Jahren bei grossem
Andrang erwies sich diese Einrichtung als Fundgrube für neue Talente, die sich in den Jahren ab 1980 immer mehr in den schwimmsportlichen Vordergrund schoben. |
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